Userdäm bedanke mir uns bim:

Mario Melle, der mit sinere langjährige
Erfahrung uns in sinem Studio in Mulburg dä
tolle Sound uf d’CD zauberet het.
Grazie mille.

 

…und natürlich bi unserem
Freund Mark Wise.

Er het uns im Studio tatkräftig
unterstützt, uns zeigt wo’s dure
goht und mängmol au gluegt,
dass mer d’Gitarre au richtig
umme in de Hand hän.

Dezember 2017: Das war jo WAHNSINN!

Unglaublich… mit so me huffe Lüt, Fründ, Familie und Fans
hän mir nit g’rächnet. Es het uns e riese Freud g’macht,
daß Ihr bi däm chalte Wädder so zahlreich erschiene sind.

Mir sage Dankschön an alli wo am Sunntig do gsi sin,
die Weihnachtsaktion vo de Badische Zittig unterstützt hän,
an alli wo e CD g’chauft hän und vor allem an alli wo au
eifach do ware zum zuelose un e Glüehwii trunke hän.

E ganz b’sundere Dank au ans Team vo de Badische Zittig
für die tolli gemeinsami Aktion und die Pressearbeit im Vorfeld.

Do no e paar Links zue de Artikel us de Zittig.

Januar 2018: S’Fernseh isch bi uns gsi.

SWR3 Landesschau unterwegs. Sie hän öbbis vo Schopfe und vo de Knaschtbrüeder wüsse wölle.

Des war no glatt, wo s’Fernsehteam mit de ganze Usrüschtig im Knascht umme gsegglet isch.

Wer es am Fernseh verpasst het cha do nomol luege was debi use cho isch.

 >>Link zur Sendung / SWR Mediathek

E schöne Polo-Hofer-Obend

hä’mer gha, am 14. Dezember in de
Krone z’Tegernau. Sini Lieder sin halt
scho öbbis Bsunderes.

Uf ganz bsundere Wunsch werde
mir dä Obend im Früehjor 2019
wiederhole, de Termin wird no
rechtzitig bekannt geh.

D’MundART-Nacht in Endinge…

vo de Muetersprooch Gsellschaft war e tolli Sach.

Zämme mit alemannische und elsässer Künschtler-Kolleginne und -Kollege wars e abwechslungsriiches Progamm – vo luschtig-heiter bis nochdenklich und besinnlich war für jede öbbis debi.

Au die Badische Zittig berichtet devo, dass d’Knaschtbrüeder d’Bühni g’rockt hän… aber läset’s doch am beschte selber…  zum Artikel vo de BZ>>>

Wer es nit live erlebt het, der het e Wuche spöter im Radio uf SWR 4 nomol chönne Uschnitt devo a lose.

Hän ihr es g’seh? Mir ware im Fernseh!

De SWR het in de Landessschau e tolli Reportage über Bölle brocht - und do darf unser Böllelied natürlich nit fehle. Es war e luschtige Mittag mit em Axel Gagstätter und si’m Filmteam in Bölle. Sunne, Wind und Schnee-Gestöber, aber mir hän uns vo nüt ufhalte loh. Wer es verpasst het cha es in de SWR-Mediathek no mol online a luege. >> Link zur Mediathek

Au unser Filmli vom Gusti Hufschmid het großi Kreise zoge und isch via WhatsApp und Facebook uff’em halbe Globus verteilt worde. Wer mehr über de Laufeburg-Film erfahre oder ihn chaufe will, der  findet bi Facebook oder uf de Homepage vom Gusty mehr Infos dezue.

 

Isch de Hai dehei? Oder bliebt er dehei?

BZ-AKTION: Die "Knaschtbrüeder" geben vor
der Kamera ein Konzert mit neuen Mundart-Liedern.

Coronakrisen-Songs aus dem Knast

Von Nicolai Kapitz, Sa, 11. April 2020, Schopfheim

SCHOPFHEIM. Künstler dürfen nicht mehr auftreten,
das Publikum ist auf Entertainment zu Hause angewiesen:
Die Corona-Krise geht an niemandem spurlos vorüber.
Um lokalen Künstlern und Musikern dennoch eine Bühne
zu geben, ist die BZ mit der Kamera unterwegs.
An diesem Karsamstag machen die "Knaschtbrüeder" Jeannot und Christian Weißenberger ihren Fans und den Lesern und Zuschauern ein besonderes Ostergeschenk: Sie haben vier neue Lieder als Aufmunterung in der Corona-Krise geschrieben. Die Premiere gibt es exklusiv online bei der BZ.

Es ist ein Montagmittag im alten Gefängnis. Inzwischen ist das Haus mit der markanten roten Sandsteinfassade so etwas wie das Markenzeichen von Jeannot und Christian Weißenberger – es ist auch der Namensgeber für den Namen des Mundart-Duos. Hier ist der kreative Ort, an dem viele Ideen entstehen und ganz nebenbei ist es auch der Arbeitsplatz der beiden Brüder, die auch beruflich als Designer kreativ sind. In diesem früheren Gefängnis sind die beiden nun auch während der Corona-Krise buchstäblich eingesperrt. Und hier durfte die BZ sie auch zu einem kleinen Gefängniskonzert besuchen. Jahrzehntelange Übung durch unzählige Zunftabend-Auftritte und inzwischen vier Alben als Mundart-Duo "Knaschtbrüeder" gemeinsam mit seinem Bruder Christian – nein, Jeannot Weißenberger hat nicht lange gebraucht, um die Ideen, die einem im Zuge der Corona-Krise durch den Kopf gehen, in alemannische Lieder umzusetzen. "Wenn eine Idee im Kopf ist, ist das mit dem Lied relativ schnell passiert", erklärt der Liedermacher. "Eine gewisse Routine ist schon da." Und sein Bruder Christian lacht und ergänzt: "Wir haben wahrscheinlich länger an den Songs geübt, als er für’s Schreiben gebraucht hat." Und die Ideen drängen sich einem ja beinahe auf in diesen Tagen: Auch die Knaschtbrüeder mussten wegen der Krise sämtliche Konzerte bis in den August hinein absagen. "Es sieht nicht gut aus", sagt Jeannot Weißenberger.

"Es ist seltsam", sagt Christian Weißenberger. "Man hat auf einmal so viel Freizeit, mit der man gar nicht so viel anfangen kann. Du kannst es ja nicht kompensieren. Man kann ja nicht einmal in die Beiz." Also was tun, außer die Misere mit Humor zu nehmen? Vier kleine Mundart-Stücke – teils umgeschriebene bekannte Lieder – sind in der Krise entstanden. "In der Langeweile wird man kreativ", sagt Jeannot Weißenberger. Die Knaschtbrüeder geben etwa Tipps für einen Urlaub am Eiemer See oder erklären, welche Probleme der "Hans im Schnokeloch" in der Corona-Krise hat. "Hoffentlich isch des bald vorbei" – so der Tenor eines Songs. "Eigentlich habe ich noch einen Text aufgesetzt, der nicht mehr ganz fertig geworden ist", erzählt Jeannot Weißenberger. "Die Stadt ist tot. Wenn man Leute treffen will, muss man in den Wald, dort ist der Teufel los."

Info: Musiker, Künstler, Gemeinden, Vorleser – wir nehmen Ihren Beitrag auf und freuen uns (nach vorheriger Absprache) auch über eingesandte Videos. Kontakt: kapitz@badische-zeitung.de; Tel. 07622/3992-5873.